DEIN WELPE IST DA

Ab jetzt wird alles anders!

JETZT GEHT ES LOS.....

….und Dein Welpe zieht bald bei Dir ein.

Damit Dein Welpe und Du einen harmonischen Start habt, haben wir ein paar wesentliche Punkte zusammengeschrieben.

WELCHE ROLLE SPIELT DIE SOZIALISIERUNGSPHASE?

Diese Phase dauert von der achten bis zur sechtszehnten – nach neueren Erkenntnisse sogar nur bis zur zwölften – Lebenswoche des Welpen. Wir möchten hier auf die Zeit bis zur sechzechten Lebenswoche – also bis zum Ende der Welpenzeit eingehen.

Gut zu wissen…..

…..es findet ein prägungsähnliches Lernen statt.

DER GROSSE TAG IST DA

Endlich ist es soweit und der ersehnte Moment des Einzugs ist da! Ideal ist es, wenn Du Dir einige Wochen Urlaub nehmen kannst, damit Du und Dein Welpe sich in Ruhe aneinander gewöhnt und eine Bindung aufbaut. Bei uns angekommen, werden wir noch alle wichtigen Dinge miteinander besprechen und Du kannst uns in Ruhe alles fragen, was Dir noch auf dem Herzen liegt.

HIER EINIGE BEISPIELE:

  • Welches Futter bekommt der Welpe?
  • Wie viele Mahlzeiten pro Tag erhält er?
  • Was hat der Welpe schon kennengelernt?
  • Womit spielt er gerne?

Wir beantworten Dir gerne alle Fragen, denn wir haben ein großes Interesse daran, dass es dem Welpen gut geht, wenn er bei Dir einzieht.

Doch so viel steht fest, kommt ein Welpe ins Haus, bleibt nichts mehr wie es war. Denn ein Hundewelpe mag alles, was unbekannt und neu ist. Er will erleben, lernen und groß werden….. und das ist gut so.

WICHTIGE GRUNDREGELN

Nimm Deinen Welpen ernst, sehe ihn als richtigen Hund, nicht als Kuscheltier. Von Anfang an müssen für ihn die gleichen Regeln gelten wie für ein erwachsenes Tier. Wie sollte er später verstehen, wenn er auf einmal nicht mehr in dein Bett oder auf die Couch darf? Ihm ist nicht bewusst, dass er heute klein ist, in einem Jahr aber um die 15,0 Kilo wiegen wird.

Außerdem vermittelt ihm die bevorzugte Behandlung einen falschen Eindruck von seinem Rang und führt zu Missverständnissen im Zusammenleben.

Und noch eins: Ja, Hundebabys sind süß.

Das hat Gründe: Im Rudel brauchen sie ihr liebenswertes Aussehen, um bei erwachsenen Artgenossen Schutzinstinkte auszulösen. Allerdings haben wir nie beobachtet, dass die Kleinen von ihrer Hundemutter verwöhnt werden. Nur wer sich an Hierarchien hält und in die Gemeinschaft einfügt, kann überleben.

UNSER TIPP

Mach es Dir und Deinem Welpen einfach, indem Du ihn mit Konsequenz und Liebe erziehst, genau wie seine Mutter das tun würde. Damit daraus kein traumatisches Erlebnis wird, solltest Du gut planen und dem Welpen nicht die kleinste Entscheidung selbst überlassen – dasselbe würde auch seine Mutter tun.

Wichtigste Regel für die ersten Stunden im neuen Zuhause: Den Welpen nicht überfordern und nicht alles auf einmal zeigen!

Für den Rest des Tages gilt: Nur Kontakt zur eigenen Familie! Der Kleine ist von der Aufregung erschöpft und wird viel schlafen. Empfang, keinen Besuch, halte fremde Kinder, verknuddelnde Tanten und den Hund des Nachbarn von ihm fern. Lenk ihn ab, wenn er winselt, aber lass ihn in Ruhe alles entdecken.

WAS MUSS ICH VORBEREITEN?

Für den Neuanfang benötigt Dein Welpe ab den ersten Tag im neuen Zuhause einige Dinge, die im Vorfeld besorgt werden sollten. Hier haben wir eine praktische Liste zusammen gestellt, die Du unter „Welpenerstausstattung” einsehen kannst.

Unser Tipp: Zudem solltest Du aber viel Küchenrolle für die kleinen Malheure zwischendurch bereithalten.

Die Heimfahrt

Bevor der Welpe in sein neues Zuhause einzieht, musst Du die Heimfahrt noch so gut wie möglich bewältigen. Am besten nimmst du für die Fahrt im Auto einige saugfähige Unterlagen, ein Handtuch, eine Küchenrolle, eine Decke, Wasser und einen Trinknapf (bevorzugt faltbar) mit. Bei einer kurzen Fahrt ist es am einfachsten, wenn einer von Euch den Welpen im Auto auf den Schoß nimmt.

Vielleicht wird ihm während der Fahrt schlecht, er nässt sich vor Aufregung ein oder bekommt Durchfall. Leg aus diesem Grund eine saugfähige Matte unter den Welpen, dann kannst Du einem eventuellen „Malheur“ mit völliger Gelassenheit begegnen. Plan auf dem Weg genügend Pausen ein, sodass Dein Welpe die Autofahrt nicht direkt negativ mit der Trennung von seiner Familie verknüpft, sondern vielmehr mit kleinen Ausflügen zu verschiedenen spannenden Orten.

Dauert die Fahrt länger, um den Welpen sicher nach Hause zu transportieren, empfiehlt sich eine stabile und gut verarbeitete Hunde-Transportbox. Damit er sich dann in seinen ersten Momenten ohne seine Mutter und Geschwister wohlfühlt und direkt einen vertrauten Geruch erfährt, gibt es einen einfachen Trick: Du bekommst von uns im Welpenpaket eine kleine Decke oder ein Schnuffeltuch.

Darauf hat sich der Welpe und der Rest des Wurfes geruchsmäßig verewigt. Lege die Decke oder das Schnuffeltuch in das Körbchen und schon wird sich der Welpe dort gut aufgehoben fühlen.

DER WELPE ZIEHT EIN

Nachdem Du zu Hause angekommen bist, solltest Du deinem Welpen zunächst die Möglichkeit geben, sich zu lösen. Zeig ihm dann behutsam sein neues Reich, damit er sich orientieren kann, wo er trinkt, frisst und schläft. In diesem Moment ist es wichtiger denn je, den Kleinen nicht zu überfordern. Die Autofahrt war schon anstrengend genug, er braucht jetzt erst einmal etwas Ruhe.

Möglicherweise überdreht Dein Hund auch wie ein übermüdetes Kind. Geh nicht darauf ein, dann wird er sich nach einer Weile beruhigen und erschöpft einschlafen. Halte in den ersten Tagen die Umgebung deines Hundekindes ruhig, damit es nicht zusätzlich gestresst wird. Integrier es aber von Anfang an in deinen Tagesablauf,  empfange erst Besuch, wenn es sich bereits ein wenig an sein neues Heim gewöhnt hat. Dann wird es Zeit, an der Prägung und Sozialisierung des Welpen zu denken.

DIE ERSTE NACHT

Besonders in der ersten Nacht ist die Gefahr groß, dass Dein Welpe unter Heimweh leidet. Deine Nähe wird ihm dann guttun. Selbst wenn Du grundsätzlich gegen einen Hundebett in deinem Schlafzimmer entschieden hast, solltest du diesen Kontakt in den ersten Nächten zulassen. Stell den Schlafplatz neben dein Bett oder leg Dich auf einer Matratze zu deinem Hund bzw. auf die Wohnzimmercouch.

Vorteil des beieinander Schlafens ist auch, dass Du es wahrscheinlich bemerkst, wenn er unruhig wird, weil er sich lösen muss. Am Anfang alle 2-3 Stunden. Sobald sich Dein Hundekind an sein neues Zuhause gewöhnt hat und es nicht mehr von Heimweh geplagt wird, kannst Du den Abstand Nacht für Nacht vergrößern. Schnell wird Dein Welpe es schaffen, in einem anderen Raum zu schlafen. Sollte er dann doch anfangen zu jammern, gilt es, stark zu bleiben und das Flehen nach Kontakt zu ignorieren. Natürlich ist das Weinen herzzerreißend, doch wenn Du nun reagierst, wird Dein Schützling sehr schnell abspeichern, dass er, wenn er Deine Aufmerksamkeit möchte, nur anfangen muss zu jaulen.

In den ersten Nächten hilft es den Welpen in einer Box neben Dein Bett zu stellen. Ein Vorteil hat die Box noch zudem, denn wenn er nachts unruhig wird, ist es ein Zeichen, dass er zum lösen raus muss. So kannst Du ihn schnell nehmen und vor die Tür gehen. Danach kommt er zum Weiterschlafen wieder in die Box. Auch wenn er winselt, bitte nicht wieder aus der Box nehmen.

DER ERSTE TAG

Wenn der Hund bei Dir frisch eingezogen ist, solltest Du ihm genügend Zeit geben, sich an sein neues Zuhause zu gewöhnen. Dennoch kannst Du passende Gelegenheiten nutzen, um schon ein wenig mit der Welpenerziehung zu beginnen.

Wenn er gerade auf Dich zukommt, dann ruf seinen Namen und lobt ihn kräftig. Schon bald verbinden Welpen somit etwas Positives mit Ihrem Namen und kommen gerne heran. Dementsprechend gilt auch: Ruf ihn nicht beim Namen und schimpf ihn dann. Das könnte ihn verwirren, sodass er nur noch bedingt auf seinen Namen hört.

Zwar sollte der Welpe nicht überfordert werden, aber mehrmals täglich kleine Spaziergänge gehören nun zum Alltag: Gleich morgens, wenn Ihr aufwacht, nach jeder Mahlzeit, nach jedem Nickerchen und auch nach jedem Spiel.

FÜTTERN OHNE STRESS

Futter gibt es regelmäßig, aber nicht zu festen Uhrzeiten.  Auch bei jungen Hunden sollte man auf feste Fresszeiten verzichten.

Einfache Formel: Je besser der Hund Kommandos befolgt und je mehr er sich beim Lernen anstrengt, umso leichter wird es für ihn, an Futter zu kommen. Hat der Welpe mit dem Fressen aufgehört, wird die Schüssel geleert.

Keine Ausnahme! Die Hundemutter und die Wurfgeschwister würden in der Natur auch die Reste auffressen. So ist ein Nachfressen nicht möglich und der Stoffwechselrhythmus des Welpen kann sich besser darauf einstellen.

SO MACHST DU DEINE WOHNUNG/ HAUS "WELPEN SICHER"

Oft sind es die kleinen Dinge aus dem Alltag, welche für uns nicht als Gefahr sofort erkennbar sind, aber für Deinen Hund schnell zu einer großen Gefahr werden könnte.

DIESE GEFAHRENQUELLEN SOLLTEN FÜR DEINEN WELPEN UNZUGÄNGLICH SEIN:

  • Stromkabel, Stromquellen wie Steckdosen
  • Haushalts- und Reinigungsmittel
  • erhöhte Stresstoleranz
  • Medikamente
  • Gigtige Pflanzen und Lebensmittel
  • Andere giftige Flüssigkeiten (dazu zählen auch mit Gel gefüllte Kühl- oder Wärmekissen)
  • Plastiktüten
  • Wasserstellen wie z. Bsp.: Teiche, Pools
  • Kinderspielzeug oder andere Kleinteile

MITBEWOHNER KATZE/ ANDERE HAUSTIERE

Kommt ein Hund zu einer bereits erwachsenen Katze ins Haus, wird diese in den meisten Fällen zuerst wenig erfreut sein – unabhängig davon, ob ihr neuer Lebensgefährte ein Welpe oder ein älterer Hund ist. Je nach Charakter wird sie entweder das Weite suchen oder sich dem Eindringling mit Fauchen und ausgefahrenen Krallen entgegenstellen.

Wenn der Hund bei Dir frisch eingezogen ist, solltest Du ihm genügend Zeit geben, sich an sein neues Zuhause zu gewöhnen. Dennoch kannst Du passende Gelegenheiten nutzen, um schon ein wenig mit der Welpenerziehung zu beginnen.

Ein unbedarfter Hund, der sich in dieser Situation zu nahe an die Katze heranwagt, trägt schnell eine blutige Nase davon. In den ersten Tagen sollten Begegnungen daher nur kontrolliert im Beisein des Besitzers stattfinden – zumindest muss sichergestellt sein, dass die Katze jederzeit an einen sicheren Rückzugsort flüchten kann und der Neuzugang den Stubentiger nicht ernsthaft jagt.

Die Zusammenführung vom Welpen mit der/den vorhanden Katze/n (Haustier) sollte auf jeden Fall mit zwei Personen durchgeführt werden. Das vereinfacht das Ganze enorm. Es sollte eine stressfreie Atmosphäre herrschen, die nicht durch lästige Geräusche gestört ist. Wichtig ist, dass du geduldig bist und Einfühlungsvermögen beweist.

Du musst Dir dabei bewusst sein, dass die Gewöhnung anstrengend und auch aufwendig sein kann. Rückschläge sind normal und die Tiere bestimmen immer die Zeit der Eingewöhnungsphase. Deshalb Scheinattacken nicht dramatisieren, aber klar kommunizieren, dass ein solches Verhalten nicht erwünscht ist. Zusätzliche Leckerchen lockern die Situation auf und machen das Ganze zu einem positiven Erlebnis.

Wenn Du den Raum für das Zusammentreffen ausgewählt hast, solltest Du den Hund anleinen. Führe den Welpen an einer Schleppleine in den Raum und beschäftige dich dort gemeinsam mit ihm. Rolle z. B. kleine Futterbrocken über den Boden und lass den kleinen Racker diese nach deiner Freigabe jagen. Dein Welpe soll hierdurch lernen, dass die anwesende Katze gar nicht so spannend und wichtig ist. Sobald Du merkst, dass sich dein Hund kaum noch für die Katze interessiert, lege eine kurze Pause ein.

Möchte Dein Welpe nun Kontakt aufnehmen, dann schaue, wie deine Katze darauf reagiert. Wirkt sie verunsichert oder gestresst, dann locke Deinen Hund zu Dir und beschäftige Dich wieder mit ihm. Falls die Katze den Raum verlassen möchte, lass dies zu. Gib Deiner Katze noch etwas Zeit, sich an den Kleinen zu gewöhnen. Halte weder die Katze noch Deinen Welpen fest und zwinge die beiden nicht zu einer Kontaktaufnahme. Solange sich die beiden nicht wirklich aneinander gewöhnt haben, lass sie niemals allein zu Hause, sondern trenne sie räumlich.

Es darf auf keinem Fall zu einer Jagd kommen, da das die Arbeit um ein Vielfaches erschwert. Die Katze bestimmt den Abstand zum Hund selber! Ihn zu sehen und „aus der Ferne“ zu riechen reicht für die erste Begegnung völlig aus. Du solltest sie nicht in eine Transportbox packen, denn dort hat sie keine Fluchtmöglichkeit. Ein erhöhter Aussichtspunkt ist übrigens förderlich, da die Katze hier in Sicherheit ist und ruhig beobachten kann.

Während sich die Vierbeiner anfreunden, sollte sich je eine Person einem Tier zuwenden, es streicheln, beruhigend mit ihm reden und positives Verhalten mit Leckerchen bestärken. Wenn alles gut läuft, solltest du die Begegnung nach ein paar Minuten beenden. Beide Tiere danach noch mal ausgiebig loben und mit ihnen spielen oder rausgehen.

Für das weitere entspannte Zusammenleben ist ein Abrufsignal von immenser Bedeutung. Denn trotz bester Gewöhnung kann es passieren, dass Dein Hund hinter der Katze herjagt. Dann solltest Du ihn umgehend zu Dir rufen können, um Schlimmeres zu vermeiden. Auch wenn die beiden später einmal miteinander rumtoben, kann es nötig sein, ein zu körperliches Spiel zu unterbrechen. Mit dem Signalwort z. B. hier kannst Du dies dann auch auf Entfernung hinbekommen.

Achtung! Auch wenn sich Dein Hund an deine Katze gewöhnt hat, heißt dies nicht, dass er ab nun alle Katzen super findet. Er hat lediglich gelernt, dass Eure Katze zum eigenen Sozialverband gehört und diese daher nicht gejagt oder gefressen wird. Sei daher bei fremden Katzen zunächst vorsichtig und lass Deinen Hund lieber an der Leine bzw. rufe diesen draußen zu Dir.

Wichtig:

Die Katze sollte stets die Möglichkeit haben, den Raum wieder zu verlassen. Auch für die kommende Zeit, die beiden nie unbeobachtet lassen, denn eine Katze kann schwere Verletzungen dem unbedarften Welpen zuführen. Daher nie unbeaufsichtigt zusammen in einem Raum lassen.

HAMSTER/ KANINCHEN UND ANDERE NAGER

Möchtest Du deinen Welpen an weitere Haustiere wie Nager gewöhnen, dann ist der Ablauf genauso wie bereits in der Rubrik „Mitbewohner Katze/ andere Haustiere” beschrieben. Auch hier ist zunächst das Ziel, dass sich Dein Hund wenig für die anderen tierischen Mitbewohner interessiert und diese nicht spannend findet. Gemeinsamer Freilauf ist aber in jedem Fall tabu. Welpen werden das etwa gleich große Lebewesen schnell auf seine Eignung als Spielkamerad hin testen und Welpen spielen, mit vollem Körpereinsatz: zwicken, zerren und springen. Das kann kein Kaninchen lustig finden.

Falls die Kleintiere sehr ängstlich sind, ist ein erhöhter Platz sinnvoll, an den der Hund nicht dran kommt. Eine erste Begegnung verschiebt man dann eventuell auf den Zeitpunkt, ab dem der Hund bereits ein Abbruchkommando beherrscht und sich vielleicht auch kurz vorher bereits müde gespielt hat.
Sehr kleine Tiere wie Mäuse, aber auch kleinere Vögel oder Hausratten werden von vielen Hunden als Beute angesehen. Sie lernen zwar mit der Zeit, dass diese spezielle Beute unter besonderem Schutz ihrer Menschen steht, das ändert aber nichts an der Einstellung, es eigentlich mit einem Abendbrot statt mit einem Familienmitglied zu tun zu haben.

Suche einen Ort für die Behausung der anderen Haustiere, den Dein Hund ohne Dich nicht erreichen kann. Sorge rigoros dafür, dass sich Dein Welpe nicht selbstständig dem Käfig nähert oder um diesen herumtobt. Die erste Kontaktaufnahme sollte zunächst durch das Gitter stattfinden. Lass Deinen Hund am tierischen Mitbewohner schnüffeln. Sollte er Ansätze von Jagdverhalten oder bellen zeigen, unterbrich diese umgehend und wiederhole die oben genannten Schritte.

STUBENREIN WERDEN

Ein Welpe wird nicht von selbst stubenrein. Damit dies möglichst schnell klappt, musst Du deinem Vierbeiner aktiv helfen und sehr aufmerksam sein. Besonders die ersten Nächte im neuen Zuhause. Meistens mit vier bis fünf Monaten ist mit etwas Unterstützung jeder Hund stubenrein.
Und so gehts →

Bring ihn am Anfang etwa alle zwei Stunden raus, auch nachts. Als grobe Faustregel gilt: Lebensmonate in Stunden. Ein zwei Monate alter Welpe kann seine Notdurft maximal 2 Stunden einhalten, ein drei Monate alter Welpe maximal 3 Stunden, usw.. Trag ihn auf dem Arm, damit er sein Geschäft nicht schon unterwegs erledigt. Ein Welpe muss nach dem Fressen, nach dem Spielen, nach jedem Schläfchen und wenn er mal kurz allein war. Wenn er unruhig wird, suchend und schnüffelnd umherläuft, sich in kleinen Kreisen dreht, ist es höchste Eisenbahn.

Such draußen auf einer Wiese oder im Garten immer dieselbe Stelle auf, damit die Notdurft irgendwann automatisiert wird. Nach dem Motto: Wenn ich an diesem Ort bin, wird immer gepinkelt. Idealerweise kann man diesen Reflex mit einem beliebigen „Zauberwort“ verstärken /such Dir hier ein Wort (z. Bsp. Pippi): Sobald dieses Wort fällt, ist es Zeit für die Notdurft. Wenn es klappt: ausführlich loben – und zwar sobald der Hund sich zu lösen beginnt.

Und falls doch mal ein Mallheur passiert? Auf keinen Fall schimpfen oder strafen: Der Kleine hat es längst vergessen und könnte gar nicht mehr nachvollziehen, was er falsch gemacht hat.

Nimm Deinen Welpen alle Entscheidungen ab. Wo, wann und wie er frisst, schläft, spielt oder seine Notdurft verrichtet, überlass nichts davon dem Zufall! Beginn alle Spiele selbst bestimmt das Ende und kontrolliert, wer bei Rangeleien gewinnt: Mal ist der Welpe obenauf, mal Du – zum Schluss aber immer der Mensch.

Unser Tipp: Ignorier die Bescherung auf dem Teppich zunächst. Schenkt man der Sache zu viel Aufmerksamkeit, könnte der Welpe das positiv werten und wiederholen. Einfach mit heißem Wasser und einem Geruchskiller (z. B. Essig) entfernen, damit die Duftmarke den Kleinen nicht erneut anlockt.

NACHTS STUBENREIN WERDEN

Nachts wirst Du beim Training zur Stubenreinheit vor besondere Herausforderungen gestellt. Es ist dunkel und vielleicht hast Du auch einen tiefen Schlaf, sodass Du eine leise Meldung Deines Welpen nicht wahrnimmst. Du kannst dir den Umstand zunutze machen, dass Hunde in aller Regel nicht ihr Nest beschmutzen: Wenn Du Deinem Welpen die Möglichkeit nimmst, seinen Schlafplatz eigenständig zu verlassen (z. B. indem Du ihn in einer geschlossenen Transportbox / Kennel schlafen lässt), wird er sich lautstark melden, wenn er mal muss und Du kannst zügig reagieren.

Solltest du keine Transportbox oder Kennel besitzen, dann stelle sein Hundebett in einen großen Karton oder einen Laufstall/ Auslauf, den der Welpe nicht verlassen kann. Damit hast du den gleichen Effekt und kannst so auch nachts dazu beitragen, dass dein Hund nicht in die Wohnung macht und möglichst bald stubenrein wird.

ALLEINE BLEIBEN

Im Alltag lässt es sich gar nicht verhindern, dass ein Hund ab und zu ohne Betreuung bleibt. Ein schlechtes Gewissen braucht Ihr deswegen nicht zu haben, denn auch die Hundemutter lässt ihre Babys immer mal wieder allein, und sei es nur, um das Terrain zu erkunden. Fangt bereits am zweiten Tag mit dem Training an. Entscheidend ist, dass Ihr aus dem Blickfeld des Welpen verschwinden, das Nebenzimmer mit geöffneter Tür reicht vorerst. Bevor er Eure Abwesenheit realisieren und negativ bewerten kann, kommt Ihr wieder zurück.

Das wird dann minutenweise gesteigert, bis Ihr irgendwann die Wohnung verlasst. Falls der Kleine jault: kurz warten, bis er wieder ruhig ist. Sonst glaubt er damit Eure Rückkehr herbeiführen zu können. Mit etwa 16 Wochen kann ein Welpe durchaus schon bis zu eine Stunde lang allein bleiben, wenn all seine Bedürfnisse zuvor befriedigt wurden.

PFLEGE

Kontrolliert täglich Ohren, Augen, Fell und Zähne deines Welpen. Hierfür würden wir ihn auf einen Schertisch / Tisch stellen. Er wird es vielleicht nicht mögen. Lass Dich also nicht irritieren, wenn der Kleine strampelt und quiekt. Ein wenig Quark oder etwas Leckeres wie Wurst oder Käse können hier helfen. Einfach sanft festhalten und den Griff lockern, sobald er ruhig wird. Erst wenn er sich völlig entspannt, darf er wieder auf den Boden. Diese Übung klappt gut, wenn der Welpe schon ein wenig müde ist, kurz vor dem schlafen.

Sollte das schon sehr gut klappen, kannst du einen Schritt weiter gehen. Eine Haarschneidemaschine/ Bartschneider – wenn noch keine Schermaschine vorhanden ist, anmachen und erst mal in Entfernung mit laufen lassen, um ihn an das Geräusch zu gewöhnen, denn es kommt bald der Tag, wo er geschoren werden soll. Und um ihn darauf gut vorzubereiten, sind diese Übungen wichtig. Wenn er mit der Schneidemaschine keine Probleme mehr hat, kann man das Geräusch Stückchen für Stückchen näher holen, bis die Maschine an seinem Körper ist. Wenn Du das geschafft hast und der Hund immer noch ruhig und artig steht, ohne Angst zu haben. Kannst du stolz auf Dich und den Kleinen sein.

HUND BADEN

Hier empfehlen wir eine Hunde- oder Kinderbadewanne oder auch eine große Abspülschüssel (Camping). Um den Hund an das Pfotenwaschen zu gewöhnen, jeden Tag ein wenig Wasser in eine Hundebadewanne füllen und dem Hund die Pfoten mit der Hand säubern, danach kann man je nachdem wie er es mitmacht, immer einen Schritt weiter gehen, die Beine waschen. Sollte das gut klappen, kannst du den Brausekopf anstellen und daneben legen, damit er das Geräusch kennenlernt. Bitte noch kein Wasser mit der Brause über den Kopf gießen.

Sollte der Welpe so dreckig sein, dass man diesen komplett baden muss, nimm einen Becher und begieß ganz langsam den Hund von hinten nach vorne mit Wasser. Bleib immer ruhig und besonnen dabei. Am besten gehen diese Übungen zu zweit. Zudem sollte er ausreichend gelobt werden, wenn er Ruhe bewahrt.

AUF RUF ERSCHEINEN

Hundekinder sind extrem neugierig und lassen sich leicht locken. Ruf seinen Namen aber erst, wenn der Welpe auf Dich zukommt, nicht vorher. Nur so kann er Deinen Ruf mit seinem Kommen verbinden. Und ruf nur einmal! Falls er das überhört: Ignorieren und weggehen, auf keinen Fall dem Hund hinterherlaufen. Verschaff Dir stattdessen mit einem Spielzeug oder Geräuschen Aufmerksamkeit und warte, bis er von allein erscheint. Ist dein Hund nur noch etwa einen Meter von Dir entfernt, ruf ihn: So stellst Du sicher, dass er tut, was Du willst, und nicht umgekehrt.

Hat es geklappt, wird ausgiebig gelobt, gestreichelt und mit Futter belohnt. Dem Welpen muss sich ins Gehirn einbrennen: Wenn ich komme, passiert etwas Wunderbares. Gute Erfahrungen haben wir mit der Konditionierung durch eine Pfeife gemacht. Das Geräusch der Pfeife wird schon ab der 5./6. Woche mit der Fütterung der Welpen verbunden und so kann der Hund nicht anders: Sobald er den Pfiff in Verbindung mit seinem Namen hört, wird er automatisch kommen. (Die Pfeife, auf der die Welpen schon ab der 5./6. Woche konditioniert werden, bekommst Du bei der Abholung von uns im Welpenpaket dazu).

MIT KINDER KLARKOMMEN

Hunde sehen in Kindern eine besondere Spezies. Sie bewegen sich eigenartig, riechen, sprechen und reagieren anders. Sie finden einander ziemlich spannend, doch die ersten Annäherungsversuche drohen oft zu scheitern.

Warum?

Weil sie die Körpersprache ihres Gegenübers nicht richtig verstehen und Signale nicht selten falsch interpretieren. Es ist vergleichbar mit dem Zusammenleben von Hund und Katze. Eines der besten Beispiele sind Umarmungen und Küsschen. Für einen Menschen und natürlich auch für Kinder ist eine Umarmung ein Zeichen der Nähe und der Liebe. Ein Hund sieht es leider anders.

Für den Vierbeiner bedeutet eine Umarmung eine Freiheitsberaubung und ist insofern unangenehm. Von seinem Frauchen oder Herrchen wird der Hund einen solchen Annäherungsversuch noch ertragen, von einem Kind, das diesen Status noch nicht besitzt, – nicht. Der Hund wird sich wehren, wobei ein ruhiger Geselle sich einfach zu entfernen versucht und ein impulsiver leider sogar zuschnappen kann. Von einem Welpen werden Kinder maximal als Gleichrangige akzeptiert, – mehr nicht.

Das hat einen Vorteil: Hunde werden kleine Erziehungsfehler der Kinder ignorieren. Ruft dein Kind hundertmal „Komm!“, obwohl ein Ruf reichen sollte? Macht nichts, der Welpe wird trotzdem auf seinen erwachsenen Menschen hören.

Der Nachteil: Ein Welpe wächst schneller als ein Kind. Bei Rangeleien kann es später zu Verletzungen kommen. Generell gehören Welpen aber nicht in Kinderhände. Schlaf- und Fressplatz des Hundes sind für Kinder tabu, umgekehrt darf der Welpe das Kinderzimmer nicht betreten.

Existenzielle Bedürfnisse wie Füttern und Notdurft werden ausschließlich vom Erwachsenen befriedigt, damit keine Irritationen über die Rangordnung entstehen. Gemeinsames Spielen und Toben ist nur unter Aufsicht eines Erwachsenen erlaubt. Sobald der Welpe nach Gliedmaßen schnappt, wird unterbrochen, ein Tabuwort ausgesprochen und der Welpe fortgeführt. Dass er nicht mehr spielen darf, ist gerade in seinem Alter Strafe genug.

Ein Kleinkind versteht die Bedeutung weder von einem fixierenden Blick noch von der angespannter Muskulatur des Hundes. Dabei sind es wichtige Warnsignale. Diese zu ignorieren ist fatal, denn als Nächstes geht ein Hund in der Regel zum Angriff über. Auch das Zähneblecken wird von den kleinen Kindern häufig fälschlicherweise als freundliches Lächeln interpretiert.

Ein Kleinkind kennt keine Privatsphäre, es marschiert einfach in die Dusche, um dort Mama oder Papa „zu besuchen“ oder legt sich ins warme und gemütliche Hundebettchen schlafen.

Wenn sogar die Eltern auf eine derartige Verletzung ihrer Privatsphäre etwas gereizt reagieren, wie soll es denn dem Hund ergehen? Hunde sind ziemlich besitzergreifend und gar eifersüchtig, sie tolerieren eine solche Einmischung in ihre Angelegenheiten gar nicht. Wir haben für dich ein paar goldene Regeln für das Zusammenleben mit Kind und Hund zusammengefasst:

  • Wir sind eine Familie: In einer Familie hält man zueinander, hier bestimmt die Liebe alle Beziehungen. Der Hund ist genauso ein Familienmitglied wie das Kind. Die Liebe zum Vierbeiner schwindet nicht, sobald ein Kind da ist. Manchmal erfordert ein menschliches Baby mehr Aufmerksamkeit als ein ausgewachsener Hund. Doch für Streicheleinheiten und ein kurzes Spiel soll immer Zeit da sein. Hunde haben ein feines Gespür für die Stimmung ihrer Menschen und dürfen sich nie gegenüber dem Kind benachteiligt werden.
  • Hund braucht Rückzugsräume: Fühlt sich der Hund von dem kleinen Wirbelwind zu sehr belästigt, darf er sich in seinen Korb oder seine Box zurückziehen. Diese Räume sind für das Kind tabu.
  • Jeder hat recht auf Eigentum, Hund und Mensch: Kind darf das Hundespielzeug nicht wegnehmen und für den Hund sind menschliche Spielsachen verboten.
  • Der Hund ist anders: Das Kind muss dies von Anfang an verinnerlichen – ein Hund fühlt, denkt und verhält sich anders als ein Mensch. Der Vierbeiner hat seine Regeln, seine Körpersprache und seine Verhaltensweise. Auch wenn wir das Tier nicht immer verstehen, es gilt, sein Anderssein zu akzeptieren.
  • Kind und Hund nicht allein lassen: Wirklich nicht und auch nicht für ein paar kurze Augenblicke! In der Regel wird empfohlen, Kinder unter 12 Jahren nie mit Hunden allein zu lassen. Ungefähr ab diesem Alter erkennt der Hund den heranwachsenden Menschen als ein übergeordnetes Rudelmitglied an. Andererseits lernt der Teenager, den Hund in seiner Andersartigkeit zu respektieren und seine Körpersignale korrekt zu interpretieren.

NACH DRAUSSEN GEHEN

Um einen Hund zum verlässlichen Sozialpartner zu erziehen, solltest Du ihm möglichst viele Eindrücke aus der für Dich ganz normalen Welt vermitteln. Beginn in der ersten Woche ganz langsam, indem Du den kleinen Vierbeiner mit vor die Haustür nimmst. Etwa fünfzehn bis zwanzig Minuten auf die Wiese setzen und spielen, – danach hat ihn das Feuerwerk ungewohnter Reize wahrscheinlich hundemüde gemacht.

Falls dein Hundekind keine Leine mag: Versucht es mit Konditionierung. Dafür wird die Leine nicht erst zum Spaziergang umgelegt, sondern schon vorher zum Spielen, Füttern, Streicheln. Der Hund generalisiert dann: Wenn die Leine kommt, passiert etwas sehr Schönes. Manchmal weigern sich Welpen, die eigene Wohnung zu verlassen.

Unser Tipp: Nimm ihn auf den Arm und tragt ihn das erste Stück. Dann wieder absetzen, bis er/sie auf unbekanntem Terrain sind. Er wird Dir instinktiv folgen, – das gibt die Natur ihm vor. Nach und nach kannst Du in den nächsten vier Wochen die Eindrücke der Außenwelt steigern: Nach dem ersten Spaziergang folgt ein zweiter mit deinem Kind, dann eine Fahrt mit dem Bus, eine Tour in den Wald, ein Besuch im Restaurant usw.

Eine Gassirunde kann auch bereits ohne Erwachsenen klappen. Jedoch ist zu berücksichtigen, dass bei einem Vorfall mit Hund es als Verletzung der Aufsichtspflicht gewertet werden kann, wenn ein Kind unter 14 oder sogar 16 Jahren allein mit dem Hund unterwegs war. In diesem Fall leistet oft die Versicherung nicht.

WELPENERZIEHUNG

Ein Welpe muss genau wie kleine Kinder zunächst einmal lernen, wie er sich zu verhalten hat. Für die Welpenerziehung ist eine Hundeschule essenziell. Doch auch Du kannst zur Erziehung beitragen: Mit ganz einfachen Regeln und Übungen, die du mit deinem Welpen zu Hause machen kannst.

Hier einige allgemeine Erziehungstipps für zu Hause:
Halte deine Trainingseinheiten unkompliziert und verbinde sie mit Spaß oder Belohnung: Das können Streicheleinheiten, ein kleines Spiel oder Leckerli sein. Dadurch wird es einfacher für Deinen Welpen das Erlernte beizubehalten.

  • Sei geduldig und beweise Ausdauer im Trainingsverlauf. Es wird zwischendurch Rückschritte geben, aber die Vorteile eines gut erzogenen Hundes werden die Belohnung für Dein Durchhaltevermögen sein.
  • Lobe und belohne Deinen Welpen bei positivem Verhalten mit Zuneigung, Belohnung und Leckerlis. Das Lieblingsleckerli als Teil der täglichen Futterration erhöht die Motivation Deines Welpen enorm.
  • Lass Dir nicht zu viel Zeit mit der Belohnung oder Lob bei positivem Verhalten. Sobald Dein Welpe etwas richtig gemacht hat, zeige es ihm direkt. Er braucht umgehend Bestätigung, damit er versteht, welches Verhalten er wiederholen soll.
  • Stell Deinen Welpen frühzeitig fremden Menschen und Tieren (z. B. Weide, kleiner Tierpark) vor. Sozialisierung ist ein wichtiger Teil seiner Entwicklung.
  • Versuch, die Sozialisierung Deines Welpen kontinuierlich auszubauen. Denn wenn er Menschen und Tieren gegenüber als Welpe freundlich ist, wird er auch im Erwachsenenalter einen guten und für Dich angenehmen Umgang mit Mensch und Tier haben.
  • Sei konsequent, aber liebevoll bei Deinem Tonfall und den vorhandenen Regeln, damit Dein Welpe die Erwartungen beim Erziehungsprozess kennt.
  • Nutze unkomplizierte Kommandos wie z. B. „Sitz”, „Pfote“ und „braver Hund”. Teile diese mit anderen Familienmitgliedern, damit sie dieselben Befehle nutzen und es so nicht zur Verwirrung beim Welpen kommt.

Ein Tipp von uns: Überleg Dir, schon bevor der Welpe bei Dir einzieht, verschiedene Kommandos und leg sie zusammen mit Deinen Familienmitgliedern fest. Am besten schreibst Du die Kommandos in eine Tabelle oder in ein „Vokabelheft“.

  • Vermeide es Deinem Welpen zu viele Kommandos auf einmal beizubringen. Denn dadurch ist er überfordert und das Verstehen und Lernen wird erschwert.
  • Struktur ist sehr wichtig für die Welpenerziehung: Führ regelmäßige Zeiten für Spaziergänge, Fütterung und Training ein, um Deinem Welpen das Lernen zu erleichtern.
  • Zeig Dich gegenüber Deinem Hund bestimmt (aber nicht verärgert).
  • Sprich mit Deinem Welpen in einem bestimmten Tonfall, wenn er sich falsch verhält, aber schreie nicht.
  • Eine artgerechte Welpenerziehung ist gewaltfrei: Belohne Deinen Welpen für positives Verhalten, anstatt Negatives zu bestrafen.
  • Denke daran, dass Dein Welpe die menschliche Sprache – abgesehen von Kommandos – nicht versteht.

Die Berücksichtigung dieser Tipps erleichtern Dir und Deinem Welpen das Hundetraining. Sollte Dir die Hundeerziehung dennoch Probleme bereiten, hol Dir Unterstützung von einem ausgebildeten Hundetrainer oder geh mit Deinem Welpen zu einer guten Hundeschule. Vergiss dabei jedoch nicht: Das Training sollte eine spaßige Angelegenheit für Hund und Mensch sein, welche die Bindung zwischen Dir und Deinem vierbeinigen Freund stärkt!

HUNDESCHULE

Wir haben hier ein paar wichtige Merkmale, an denen Du eine gute Hundeschule erkennst:

  • Ausführliche Beratung: Deine Fragen werden umfassend beantwortet und die Trainingsmethoden genau erklärt.
  • Positive Bestärkung: Eine gute Hundeschule arbeitet auf Basis positiver Verstärkung. Nur so kannst Du eine gute Bindung zu Deinem Hund aufbauen.
  • Individuelle Betreuung: Der Trainer geht individuell auf das Verhalten und den Charakter jedes Welpen ein. Gute Trainer bestehen außerdem nicht auf eine einzige Trainingsmethode, sondern sind offen für verschiedene Ansätze.
  • Gewaltfreies Training: In einer guten Hundeschule werden Hilfsmittel wie Wurfketten und Elektrohalsbänder oder körperliche Maßregelungen abgelehnt.
  • Spielerische Herangehensweise: Das Training erfolgt spielerisch und ohne Druck. Dabei wird besonders auf die richtige Kommunikation und Körpersprache geachtet.

„Leidenschaft ist das Fundament auf den Weg zum Erfolg”

Wir wünschen Dir ganz viel Leidenschaft und den daraus resultierenden Erfolg!

Bei allen Deiner Fragen kannst Du Dich vertrauensvoll an uns wenden!

Auch findest Du weitere hilfreiche Tipps auf der Webseite von Martin Rütter.

Daniela & Jörg Flögel

Lagotto Romagnolo Niedersachsen

Die Brust

….. bei der Brust folgt der Schnitt der Silhouette des Körpers. Insgesamt sollte das Haarkleid nicht länger als 4,0 cm sein.

Die Beine

….. die Beine werden säulenförmig und die Pfötchen in Form von „Katzenpfötchen“ geschnitten.

Die Rute

….. die Rute wird in Form einer Karotte geschnitten, wobei der Rutenansatz etwas dicker als die Rutenspitze ist.

An der Unterseite der Rute sollte das Fell ein wenig kürzer gehalten werden als an der Oberseite sein.

 

Der Rücken

….. der Rücken wird gerade geschnitten, die Schultern sind etwas höher und zur Kruppe leicht abfallend. Das Fell ist dicht und lockig, mit einer wolligen äußeren Erscheinung.

Der Kopf

….. der Gesamteindruck des Kopfes ist rund aber nicht kreisrund, sondern leicht oval. Die Augen sollten immer sichtbar sein.

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